Schultze mit tz

Poloshirts

Sie haben kein Pferd und wüssten auch nicht, was Sie mit einem Poloschläger tun sollten.

Das ist auch nicht nötig, Sie können trotzdem ein Polo tragen. Gerade im Hochsommer sind Sie damit nicht nur locker luftig, sondern auch gut angezogen. Behält es doch meist besser die Form wie ein T-Shirt und ist optisch durch den Kragen und seine Struktur etwas schicker.

Was ist nun ein Poloshirt?

Es handelt es sich um ein Hemd mit gerippten 2 oder 3 Knopfkragen, bei dem die Ärmel elastische Bündchen haben und das somit ein wenig körperbetont aussehen.
Eigentlich kommt es aus dem Tennisbereich, denn es war bereits Mitte des 20. Jahrhunderts ein Klassiker im Sportbereich.

Tennisbereich?

Ja da haben Sie sicherlich schon einmal vom Tennisspieler René Lacoste (1904-1996) gehört. Das ist der mit dem Krokodil auf der Brust. Er suchte damals eine Alternative zur steifen Bekleidung mit Sakko, Pullunder oder langärmeligen Hemden beim Tennis. Wichtig waren ihm kurze Ärmel und ein angenehmes Tragegefühl.

Und da kam er auf ein Shirt, dass Anfang des 20. Jahrhunderts bereits in Indien beim Polospiel getragen wurde, halt bei subtropischen Temperaturen. Damit war das Poloshirt geboren, das er ab dem Jahre 1933 produzierte. Bis 1951 aber ausschließlich in weiß, weil es ja für den Tennissport war. Aufgrund seines Spitznamens „Le crocodile“ nähte er immer ein Krokodil als Logo seiner Firma auf.
Lacoste war es auch, der Piqué-Stoff als Material nahm. Daher ist heute eigentlich das klassische Piqué-Polo das wahre Polo, obwohl der Begriff Polo mittlerweile für sehr viele verschiedene Ausführungen genommen wird. Eine weitere Variante ist das Singlejersey Polo in einer glatten Ware.
Piqué habe ich auf einer anderen Seite bereits erklärt. Kurz gesagt handelt es sich um ein baumwollenes Gewebe mit „abwechselnd erhöhten und vertieften Stellen“. Man hat das Gefühl, es ist gesteppt (piqué). Es erhöht die Luftzirkulation auf der Haut und klebt dadurch beim Schwitzen nicht.

Wie groß sollte ein Polo sein?

Bei uns haben Sie von 3XL-8XL die volle Auswahl auch bei den Größen. Das Polo soll zwar nicht zu weit sein, aber auch auf keinen Fall eng anliegen. Also nicht „Wurst in Pelle“ bzw. „Slimfit“, das wäre doch auch sehr unsportlich und unvorteilhaft. Es sollte den Körper leicht umspielen. Die Ärmel enden meist 8-15 cm über dem Ellenbogen, damit die Arme nicht so betont werden.

Welcher Kragen ist in Mode?

Das kann man so gar nicht sagen. Hier entscheidet nicht die Mode, sondern Ihr Geschmack und die Gesamtoptik. Es muss einfach alles passen. Besonders edel sieht oft ein in Kontrastfarbe abgesetzter Kragen aus. Die Breiten variieren genauso, wie die Anzahl der Knöpfe.

Kragen hoch oder runter.

Eine, bzw. Ihre Geschmacksfrage. Meine Frau dekoriert die Kragen meist hochgeschlagen.

Einen lustigen Kommentar dazu las ich einmal im Internet::

„Den Kragen seines Polohemdes hochzuschlagen ist in etwa so naheliegend, wie seine Hosenträger in den Ohren einzuhängen: theoretisch zwar möglich, aber nicht so gedacht.“

Also machen Sie es so wie Sie möchten, Mode ist immer auch eigener Ausdruck und Individualität.

Ist ein Polo auch zu Anlässen zu tragen?

Es liegt stilmäßig zwischen T-Shirt und Hemd und ist damit zwar etwas seriöser als ein T-Shirt, aber dennoch halt freizeitlastig, was ja seine Herkunft aus dem Sportbereich schon andeutet. Poloshirts werden in edler Optik zwar auch unter dem Sakko getragen, dennoch sollten Sie für sich schon hinterfragen, ob die Optik für den Anlass in Ordnung ist. Da kann man keine allgemeine Meinung angeben, es „kommt einfach drauf an“. Wenn eine legere Optik für den Anlass OK ist, dann lässt sich ein Polo sehr gut tragen. Es kommt immer auf die Kombination an, in der Sie es verwenden. Wie schon gesagt, es passt hervorragend auch einmal zum Sakko, und wirkt dann eher elegant. Zur Sommerparty aber auch mit Jeans oder edlen Five-Pocket-Chinos. Auch von den Mustern oder Farben muss es zusammenpassen.

Experimentieren Sie einfach mal. Wir würden Ihnen dabei sehr gern helfen!

Noch ein Tipp:

Ein Polo mit schönen, interessanten Aufnähern und Stickereien wirkt immer sehr edel und nobel. Meist werden als Themen der maritime Bereich oder der Golf- und Polosport gewählt und das sieht dann optisch schon recht wertig aus.

 

Ein Kommentar zu “Poloshirts

  1. Pingback: Poloshirt wofür eigentlich? › Schultze mit tz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.