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Valletta Kulturhauptstadt 2018 1. Teil

Kulturhauptstadt 2018 Valletta – für uns genau die richtige Wahl.

An dieser Seite sieht man, dass Valletta sehr viel Zeit für sich in Anspruch nimmt. Wir hätten nie erwartet, eine solche Unmenge Sehenswürdigkeiten an einem Ort zu sehen.

Das Kunstwerk stellt Christus den König dar.

Diese Christkönigsstatue steht noch nicht in Valletta, sondern direkt davor. Ein Vorort namens Floriana geht bis unmittelbar zum Eingang Vallettas und wird daher „Einfallstor nach Valletta“ genannt. Sie ist eine Gemeinde mit ca. 2500 Einwohnern. Entstanden ist Floriana im Jahr 1620. Sie wurde von den Rittern geschaffen, weil die rege Bautätigkeit in Valletta immer mehr Handwerker anzog und die ja irgendwo untergebracht werden mussten.

Bei der Namensgebung der Statue steht der Gedanke von der Königsherrschaft Christi im Mittelpunkt, wie auch beim Christkönigsfest.  Im Jahr 1925 führte Papst Pius XI. aus Anlass der 1600-Jahr-Feier des Konzils von Nizäa (325 n. Chr.) das Christkönigsfest offiziell ein. Es wurde ursprünglich am letzten Sonntag im Oktober (unmittelbar vor Allerheiligen) gefeiert. Im Zuge der Kalenderneuordnung durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde es jedoch auf den letzten Sonntag im Jahreskreis gelegt und beschließt seither das Kirchenjahr.

Der Tritonenbrunnen (Triton Fountain), ist ein Springbrunnen, der in der maltesischen Hauptstadt Valletta auf dem Triton Fountain Square unweit des City Gate (Stadttor) steht.

Die sichernde Stadtmauer. Dahinter, bzw. oben ist Hastings Garden.

Er ist aber nicht alt, sondern wurde nach Vorlagen des einheimischen Bildhauers Vincent Apap in den Jahren 1955 bis 1959 angefertigt. Die Einwohner schütteten einen Graben zu und schufen über eine neue Brücke einen Straßenzugang zur Innenstadt.

Auf dem Brunnen sind drei rund 2,50 m hohe Tritonen, die in dramatischen Posen jeder nur mit einem aufgereckten Arm gemeinsam eine fast runde Wasserschale (Durchmesser etwa 3,50 m) über ihren Köpfen halten.

In diesem Gebäude ist ein Restaurant und ein Shop mit Touristenartikeln. Es steht direkt hinter dem Stadttor.

Der Platz führt dann weiter bis zum heutigen Stadttor, dem City Gate. Das ursprüngliche Stadttor namens „Porta San Giorgio“ aus dem Jahre 1569 war eines der drei Tore, die in die Stadt führten – die anderen waren das Marsamxett-Tor und das Del Monte-Tor an den westlichen und östlichen Enden der Stadt. Das heutige Tor ist bereits das fünfte an dieser Stelle.

Aufgang zur Kirche „Church of our Lady of Victory“ und dann weiter zu den Upper Barrakka Garden.

Die früheren Tore dienten der Befestigung, Das heutige wurde zwischen 2011 und 2014 errichtet. Dieses Tor unterscheidet sich sehr von den vorherigen, da es aus einem Durchbruch in den Bastionen besteht, flankiert von großen Steinblöcken. Man kommt durch das Tor direkt auf die Republic Street, an der viele Sehenswürdigkeiten, Cafes und Geschäfte liegen und die schnurgerade bis direkt zum Fort St. Elmo führt. Übrigens muss man sich vorstellen, dass um 1565, also dem Zeitpunkt, zu dem die Türken Malta belagerten es außer Fort Elmo keinerlei Bebauung gab. Einer der Gründe, warum die Türken die Ritter in den gegenüberliegenden Städten Vittoriosa (auch Birgu genannt) und Senglea, die sieht man heute von Upper Barrakka Garden aus, beschießen konnten und dann auch das Fort St. Elma von oben.

Zwischen dem Stadttor und der Stadtverwaltung geht diese Treppe hoch. Wir kommen zuerst zum Denkmal von Jean de Valette (1495-1568).

Jean de Valette war von 1557 bis zu seinem Tod der 49. Großmeister des Malteserordens und Begründer der heutigen Hauptstadt Maltas, Valletta.

Übrigens: Wenn es irgendetwas in Valletta mehr gibt, als Kirchen, dann sind es Denkmäler. Jeder, der irgendwas für die Insel getan hat, ließ eines für sich errichten. Jean de Valette hat es aber sicherlich verdient.
Valettes taktisches Geschick und seine militärische Erfahrung verhinderten die Einnahme Maltas, und am 8. September 1565 gaben die Türken die Belagerung auf. Valette hatte sich zum Schluss auf die Verteidigung Birgus konzentriert, wo er die maltesischen Truppen zusammengezogen und die Brücke zum Fort St. Angelo gesprengt hatte. „Es gibt kein Zurück, nur Sieg oder Tod!“ soll er gesagt haben. Als die Mauer bei der St.-Michaels-Bastion teilweise einstürzte und Angreifer in Scharen eindrangen, soll der damals schon über 70-jährige Valette persönlich den Gegenangriff geführt haben. Die Ritter und Verbündeten des Ordens waren durch diese Tat so motiviert und die angreifenden Türken gleichermaßen geschockt und entmutigt, dass der Angriff erfolgreich abgewehrt und die Bresche wieder geschlossen werden konnte.

Er wurde in der Ordenskirche von Birgu beigesetzt. Später wurden seine Gebeine in die St. John’s Co-Cathedral von Valletta umgebettet. Auf seinem Grabmal steht die Inschrift: „Er war der Schutzschild Europas“. Direkt nach dem Abzug der Feinde begann Valette mit dem Bau der Stadt Valletta und anders, als der Flughafen Berlin war man bereits nach 5 Jahren damit fertig und die Stadt war bewohnbar.  Die finanziellen Mittel kamen vom Papst und vieler Herrscherhäuser Europas. Dennoch erlebte Jean de Valette das Ende der Arbeiten im Jahr 1571 dann doch nicht mehr. Valletta ist im Schachbrettprinzip angelegt. Verlaufen also ziemlich unmöglich.

 

Church of our Lady Victory

Direkt danach kommen wir zur Kirche „Church of our Lady Victory“.

Sie ist aber nicht irgendeine Kirche, sondern die erste, die in Valletta gebaut wurde.

Die Ritter des Malteser Ordens haben sich für diese erste Kirche Vallettas eingesetzt, um der Jungfrau Maria zu danken. Der Ritter und Großmeister Jean Parisot de Valette baute sie als Form des Dankes und finanzierte sie auch.

Und zwar aus dem Jahre 1566, direkt nach der großen Belagerung zum Gedenken an den Sieg der Ritter des Johanniterordens und der Malteser über die osmanischen Invasoren am 8. September 1565.

Die kleine Kirche liegt am Victory Square – die Malteser nennen sie „Tal-Vitorja“. Der Platz ist der Ort, an dem am 28.3.1566 eine religiöse Zeremonie zur Einweihung des Grundsteines der neuen Stadt abgehalten wurde.

Sie hat eine barocke Fassade, Aber wie die meisten Kirchen Maltas macht sie von außen nicht so wahnsinnig viel her. Sie widerlegt aber die geringen Erwartungen sobald man die Tür öffnet.

Jean Parisot de Valette starb am 21. August 1568 an Fieber und wurde in der Krypta der Kirche beigesetzt. Als die St. John’s Co-Cathedral gebaut wurde, wurden seine sterblichen Überreste dorthin verlegt.

Im Jahr 1617 wählte der Orden des Heiligen Johannes diese Kirche als ihre Pfarrkirche. Die Kirche wurde dann dem heiligen Antonius, also dem Abt geweiht. Im Jahr 1699 wurde die Apsis der Kirche auf Befehl von Großmeister Ramon Perellos und Roccaful erweitert. Jean Parisot de Valette starb am 21. August 1568 an Fieber und wurde in der Krypta der Kirche beigesetzt.

 

Als die St. John’s Co-Cathedral gebaut wurde, wurden seine sterblichen Überreste dorthin verlegt. Die Kirche hat eine Reihe von Kunstschätzen. Die Gemälde an den Enden über dem Altar zeigen den heiligen Antonius von Ägypten und den heiligen Antonius von Padua.

 

Diese wurden 1530 von den Malteserrittern nach Malta gebracht, nachdem Kaiser Karl V. die Insel dem Johanniterorden als Basis gegeben hatte.

Im Jahr 1716 wurde der maltesische Künstler Alessio Erardi von Perellos (1671-1727) beauftragt, das Gewölbe mit elementaren Szenen zu bemalen, die das Leben der Jungfrau darstellen; er war trotz dieser Pracht in zwei Jahren fertig.Nicht nur die Decke erinnert an die Jungfrau Maria, auch das Titulargemälde hinter dem Hauptaltar zeigt die Geburt der Heiligen Jungfrau.

1752 wurden die Fassade, die Sakristei, der Glockenturm und das Pfarrhaus vergrößert. Die Fassade erhielt ein schönes barockes Aussehen. Die Fassade enthält auch eine Bronzebüste von Papst Innozenz XII.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden außer den Altären, die Johannes dem Täufer und Paulus geweiht waren, zwei weitere Altäre errichtet.

Im Jahr 1837 wurde die Kirche Garnisonskirche Royal für die spätere „Royal Malta Artillery“.

Im Laufe der Jahre erlitt sie zahlreiche Schäden sowohl an der Struktur als auch an den Gemälden. Am 23. April 1942 wurde die Kirchendecke als Folge eines Luftangriffs beschädigt, der Valletta traf. Im Jahre 1943 kapituliert erneut ein Feind, diesmal die italienische Flotte, am 8. September.

Bevor Sie sich jetzt schon fragen warum eigentlich Bilder so vieler Kirchen, oder sind das sogar Bilder von allen Kirchen?

Nein sind es ganz bestimmt nicht. Im Staat Malta gibt es über 365 Kirchen. Die Malteser sagen scherzhaft: „Für jeden Tag des Jahres haben wir eine Kirche“. Bei einer Einwohnerzahl von rund 380.000 Menschen gibt es also ungefähr je 1000 Einwohner eine Kirche. Das Land ist zu 98 Prozent katholisch; der katholische Glaube ist in der Gesellschaft und Politik verankert und wird von einem wesentlichen Teil der Bevölkerung praktiziert. Deshalb kommt man an Kirchen auf Malta einfach nicht vorbei.

Um aber diesen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, habe ich nur diese erste Kirche und ein paar kleinere in diesem Bericht. Alle anderen habe ich, sobald sie umfangreicher werden, ausgelagert und auf extra Unterseiten geparkt und dann in diesem Bericht dorthin verlinkt. Doch Sie würden sich etwas nehmen, wenn Sie sich nicht die Bilder aller Kirchen ansehen. Das ist einfach Malta und gehört zu der Insel wie der Petersdom zum Vatikan.

Übrigens: Es gibt auf Malta keine Kirchensteuer. Stattdessen geben die Malteser freiwillig nicht nur Geld das ihre Gemeinde braucht, sondern leisten auch Kirchenarbeit, wenn es nötig ist. Es geht also auch anders als in Deutschland.

Church of Saint Catherine of Italy

Direkt gegenüber der Kirche „Church of our Lady Victory“ ist die Kirche „Church of Saint Catherine of Italy“ (Kirche der Heiligen Katharina von Alexandrien).

Leider war die Kirche nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet.

Das Altarbild wurde von Mattia Preti gemalt und war sein Meisterwerk. Es zeigt das Martyrium der heiligen Katharina von Alexandrien. Preti führte sie 1659 in Neapel aus und schenkte das Gemälde nach seiner Ankunft in Malta den italienischen Rittern, um sein Talent zu demonstrieren.

Die Kirche wurde 1576 von den italienischen Rittern des Heiligen Johannes als ihre Kirche gebaut und zwar neben der Auberge d’Italie.

Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche vergrößert. Zu der bestehenden Kapelle wurde eine achteckige Kirche hinzugefügt. Die ursprüngliche Kapelle wurde in das Heiligtum der Kirche umgewandelt. Die Kirche wurde von 2001 bis 2011 umfassend restauriert. Heute dient die Kirche noch als Pfarrkirche der italienischen Gemeinde von Malta.

 

Die Kirche war für den italienischen Maler Mattia Preti mindestens zwei Gründen besonders bedeutsam. Zum einen war es die Kirche seiner eigenen Langue, den italienischen Rittern, die ebenfalls in der Auberge d’Italie lebten. Zweitens war dies einer der ersten Aufträge von Preti nach seiner Ankunft in Malta im Jahr 1659, und es war eine frühe Gelegenheit, sein künstlerisches Talent zu präsentieren.

Die Ritter baten Preti, die Dekoration für das Gewölbe zu entwerfen, beauftragten jedoch einen örtlichen Maler, das Werk tatsächlich auszuführen.

Preti zeichnete ein elegantes Gewölbe mit bemalten Stuckverzierungen und ornamentalen Mustern in Grau und Gold, elegant und noch heute bewundernswert.

Dieser Auftrag bot Preti auch die Gelegenheit, eine neue Technik zu erlernen, die von dem lokalen Maler angewandt wurde, der seine Entwürfe ausführte: Ölgemälde, das direkt auf die Wand aufgetragen wurde, anstelle der traditionellen Tempera-Technik, die in Fresken verwendet wird.

Eine Gasse mit der Auberge d’Italie rechts und links die Auberge d’Castille.

Preti meisterte die Technik schnell und verwirklichte sie nur wenige Jahre später, um das Gewölbe einer noch wichtigeren Kirche, der St. John’s Co-Cathedral, zu malen.

Diese Arbeit stellt für Malta eines der ersten Beispiele für das große Talent von Mattia Preti dar, einem Maler, der dafür verantwortlich ist, das starke Pathos und theatralische Überschwang des barocken Stils mit seinen warmen Farben und starken Kontrasten auf die Insel zu bringen.

Auberge de Italy

Wie schon geschrieben wohnte der Maler Preti bei den italienischen Rittern in der Auberge d’Italie.

Eingang zur Auberge de Italy

Links an der Straße die Auberge d’Castille ist heute sicherlich das schönere ausdrucksvollere Haus. Doch zuerst etwas zur Unterkunft der Italiener.

Die Malteserritter waren in acht Sektionen organisiert, die je nach Herkunftsland „Langues“ genannt wurden: Italien, Frankreich, Auvergne, Provence, Aragonien, Kastilien, Deutschland und England (das letzte nach dem anglikanischen Schisma aufgelöst). Jede Langue hatte ihre eigene Kapelle in der Co-Kathedrale, aber auch ihre eigene „Auberge“ – wörtlich „Hotel“; ein kleiner Palast, in dem alle Ritter des gleichen Langues lebten.

In der Auberge lebten und aßen die Ritter (und zahlten komischerweise auch Miete), organisierten aber auch Bankette und Galadiners.

Theoretisch waren die Ritter „Kriegermönche“, die Schwüre der Armut abgelegt hatten, aber sie waren gleichzeitig junge Mitglieder der bekanntesten europäischen Familien. Dies erklärt die Pracht ihrer Auberges und die Pracht der reich verzierten Innenräume.

Der Admiral der Flotte des Ordens, dessen Aufgabe es war, die Ungläubigen zu bekämpfen und die Insel vor Angriffen zu schützen, war immer ein Italiener. Die Auberge d’Italie, die Residenz der italienischen Ritter, gehörte daher zu den ersten in Valletta, der neuen Hauptstadt des Ordens. Das Gebäude wurde 1571 fertiggestellt, aber die heutige Fassade mit dem prächtigen Barockportal an der Merchant Street wurde um 1680 erbaut.

Die Auberge de Castille befindet sich auf dem Castille Place und dient heute als Amtssitz des maltesischen Premierministers. Die vier Säulen, die die Tür im oberen Teil der Freitreppe umrahmen, sind im 19. Jahrhundert installiert worden.

Die ursprünglichen Pläne der Auberge de Castille, Léon et Portugal, wie auch der anderen 7 Auberges, gehen auf den Baumeister der Ritter Gerolamo Cassar zurück, doch erste größere Veränderungen erfolgten 1741 durch Andrea Belli.

Auf den Kanonen ist Pintos Name verewigt.

Ab 1744 wurde die Auberge dann auf Veranlassung des Großmeisters Manoel Pinto de Fonseca durch den maltesischen Architekten Domenico Cachia im Barockstil großzügig umgebaut. Man empfand den alten Bau nicht mehr als repräsentativ genug. Dominierendes Element der zweigeschossigen Fassade ist das von alten Kanonen flankierte Portal, zu dem eine großzügige Freitreppe hinaufführt. An den Auftraggeber des Umbaus erinnert die Büste über dem Eingang sowie das Wappen Pinto de Fonsecas über dem Mittelfenster.

Als die Franzosen unter Napoleon 1798 Malta übernahmen richteten sie in dem um einen Innenhof errichteten Palast ihr Hauptquartier ein.

Auch die Briten, die 1800 die Inseln besetzten, machten die Auberge zur ihrem British Army Headquarter. Während des II. Weltkriegs wurde das Gebäude durch deutsche Bombenangriffe stark zerstört, aber nach dem Krieg wieder rekonstruiert.

Upper Barrakka Garden

Die Barrakka Gardens waren ursprünglich als Garten zur Erholung der Mönche im nahen Kloster vorgesehen, somit reicht die Geschichte der Anlage bis ins Jahr 1660 zurück.

Geht man an der Auberge de Castille vorbei und lässt auch das Gebäude der Börse rechts liegen, dann kommt man direkt in den Upper Barrakka Garden.

Die Upper Barrakka Gardens sind eine öffentliche Parkanlage. Im Park befinden sich verschiedene Kunstwerke und Denkmäler, unter anderem für Gerald Strickland 1861-1940) und Winston Churchill.

Strickland kann man auf obigem Bild sehen. Er war britischer Kolonialbeamter, maltesischer Politiker und Premierminister von Malta.

Die Gärten befinden sich am höchsten Punkt der Stadtbefestigung auf der St. Peter and St. Paul Bastion und bieten einen hervorragenden Ausblick auf den Grand Harbour, auf die drei klassischen

Schöner Ausblick zu den drei klassischen Städten Vittorosia, Senglea und Cospicua…

Städte Vittorosia, Senglea und Cospicua, auf den Vorort Floriana sowie auf die große Werft, das Fort St. Angelo und zur Valletta Waterfront, wo viele Kreuzfahrtschiffe anlegen. Man kann also eine Menge sehen.

Nach der türkischen Belagerung von Malta im Jahre 1565 wurde ein Jahr später der Grundstein für Valetta gelegt und mit dem Bau der neuen Befestigungsanlagen begonnen.

… und natürlich auf die Saluting Battery

Die St. Peter and St. Paul Bastion wurde im Jahre 1570 fertiggestellt.

Um das Jahr 1660 hatten die maltesischen Ordensritter der italienischen Zunge der Johanniter hier einen privaten Erholungsgarten angelegt, weil ihre Unterkünfte in der Nähe lagen.

Ein doppelter Bogengang, einige Bänke laden ein, um zur Ruhe zu kommen.

Ein doppelter Bogengang, 1661 nach Plänen und unter Leitung des italienischen Ordensritter Fra Flaminio Balbiani erbaut, umgibt große Teile der Grünanlage. Ursprünglich war er überdacht.

Nachdem 1775 ein Aufstand des maltesischen Klerus‘ gegen Großmeister Francisco Ximenes de Texada niedergeschlagen worden war, ließ letzterer das Dach als Strafe kurzerhand abreißen.

Hier ein Blick bis zum Lower Barrakka Garden.

Saluting Batterie

Auf einer Terrasse direkt unterhalb der Upper Barrakka Gardens befindet sich die Saluting Battery. Sie diente vor allem zeremoniellen Zwecken, wurde aber auch militärisch genutzt. Heute wird noch täglich um 12 Uhr sowie um 16 Uhr jeweils ein einzelner Kanonenschuss abgefeuert.

Wir haben das Abfeuern der Salutschüsse nicht sehen können, weil wir immer zur Mittagszeit gerade woanders waren.

Ursprünglich diente dies dazu, die Uhren auf den Schiffen stellen zu können, weil diese für die astronomische Navigation wichtig waren.

Außerdem werden Salutschüsse zu den verschiedensten Anlässen, Jubiläen und Feiertagen abgegeben, sowie zum