Schultze mit tz

Wer brachte den Westfälischen Frieden

Wer waren die Hauptverhandlungsführer, die auch auf dieser Briefmarke von 1998 dargestellt wurden?

 

Zuerst einmal waren es insgesamt 150 Gesandtschaften aus dem Reich und Europa insgesamt für beide Verhandlungsorte. Das gab schon einige Probleme mit der Unterbringung und Versorgung. Vor allem, weil die ja mit Mann und Maus und allem Hausstand anreisten. Grund dafür: Wirken vor den Verhandlungspartner, beeindrucken, wie auch immer.

In Osnabrück verhandelten protestantische Reichsstände, kaiserliche und die Schweden. Denn die Königin Christine von Schweden war es, die für schnelle Verhandlungen sorgte.

In Münster waren es dann die katholischen Reichsstände, Spanien, Frankreich, Niederlande und Abgesandte der Schweiz, zum Teil Vatikan und Venedig und natürlich der Kaiser.

Briefmarke aus 1998 zum Anlass 350 Jahre Westfälischer Frieden

Abel Servien, Marquis de Sablé et de Boisdauphin  und Comte de La Roche des Aubiers
(1. November 1593 – 17. Februar 1659)

Er war französischer Diplomat, der Kardinal Mazarin diente und für den französischen Vertrag von Westfalen unterzeichnete. Nach der Abberufung der Gesandten Frankreichs Henri II. d’Orleans (Januar 1648) und Claude de Mesmes (April 1648) ist er alleiniger Vertreter Frankreichs, führt im Spätsommer 1648 die Verhandlungen in Osnabrück und unterschreibt am 24.10.1648 die Verträge.

 

Don Gaspar de Bracamonte y Guzmán, 3. Graf und Grande von Peñaranda
(* um 1595/6; † 16. September 1676)

Spanischer Staatsmann, Diplomat und Generalbevollmächtigter für die Friedensverhandlungen in Münster. Von 1659 bis 1664 Vizekönig von Neapel und später einer der Regenten des Königreiches Spanien. Um ein Gespür für die Menge an Menschen zu bekommen, die solche Friedensverhandlungen mit sich brachten, nur soviel: Gaspar de Bracamonte war mit 112-köpfigen Gefolge in Münster.

 

Claude de Mesmes, comte d’Avaux
(* 1595;  † 9. November 1650 in Paris)

Er war ein französischer Diplomat und einer der maßgeblichen Beteiligten bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden.

Man wollte ihn in Frankreich los werden und schickte ihn ab 1644 zu den Verhandlungen. Er wohnte am Domplatz in Münster. Er hatte Konflikte mit Abel Servien was die Verhandlungsstrategie anging. Abel Servien war im Vorteil, weil der das Vertrauen Kardinal Mazarins hatte. Claude de Mesmes war gegen eine französische Expansionspolitik, die Abel Servien favorisierte. Hatte man doch schon gesehen, was Spaniens territoriale Ausdehnung für Probleme brachte. Claude de Mesmes war sogar bereit auf das Elsass zu verzichten, um einen schnellen Fireden mit Spanien zu schließen.

 

Johan Adler Salvius
(* 1590 in Strängnäs; † 24. August 1652 in Stockholm)

Ein schwedischer Freiherr, Reichsrat und Diplomat. Er vertrat die Schweden in den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden. Er kam 1643 nach Osnabrück und verhandelte gemeinsam mit Johan Axelsson Oxenstierna, Sohn des Reichskanzlers. Beide gerieten aber in Streit, weil beide die Chefrolle übernehmen wollten. Salvius verhandelte heimlich mit fremden Abordnungen. Erst als Königin Christina in Schweden den Thron bestieg, deren Gunst er erlangte, konnte er durch das Folgen ihrer Anweisungen im Jahr 1648 eine bedeutende Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich einnehmen. Er lag damit aber nicht immer auf der offiziellen schwedischen Linie.

 

Johan de Knuyt
(6. März 1587 – 17. Dezember 1654)

Er war der Vertreter dess Ersten Adligen von Zeeland. De Knuyt spielte eine wichtige Rolle bei diplomatischen Verhandlungen mit Frankreich und Spanien, um den 80-jährigen Krieg zwischen Niederlanden und Spanien zu beenden. Im weiteren verhandelte er dann auch für den Frieden des 30-jährigen Kriegs.

 

Johan Axelsson Oxenstierna af Södermöre
(*24. Juni 1611 in Stockholm; † 5. Dezember 1657 in Wismar)

Er war schwedischer Staatsmann und wurde 1641 nach Deutschland geschickt, um anstatt seines Vaters dem Reichskanzler Axel Oxenstierna an den Verhandlungen teilzunehmen. Er erhielt Vorgaben seines Vaters und war auf Augenhöhe mit Johan Adler Salvius, obwohl der der Favorit der Königin war.

 

Franz Wilhelm Kardinal Reichsgraf von Wartenberg
(* 1. März in München; † 1. Dezember 1661)

Ein Kardinal aus dem Fürstenhaus Wittelsbach und zählte zu den Bedeutendsten Fürstbischöfen von Osnabrück und Regensburg. Er war ja auch für Osnabrück wichtig, ich sage nur Petersburg.

Während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden vertrat er als Unterhändler zeitweise die Interessen von 17 katholischen Stiften und Abteien. Der Friedenvertrag gab ihm das Hochstift Osnabrück wieder zurück. Er konnte aber nicht verhindern, dass für die Zeit nach seinem Tode ein regelmäßiger Wechsel von katholischem und lutherischem Bischof für Osnabrück ausgehandelt wurde.

 

Maximilian, Freiherr von und zu Trauttmansdorff
(* 23. Mai 1584 in Graz; † 8. Juni 1650 in Wien)

Er sammelt Ämter, wie andere Socken. Er war Freiherr von Gleichenberg, Nenestadt am Kocher, Negau, Burgau und Totzenbach, Herr zu Teinitz, Ritter des Goldenen Vlieses, Kaiserlicher Geheimrat, Kämmerer und Obersthofmeister. Außerdem österreichischer Politiker. Wenn der mit all seinen Ämter unterschreiben musste, dann brauchte das schon viel Zeit. Überhaupt sagte  man Österreich früher ja  sowieso viele teils an den Haaren herbei gezogene Ämter und Titel nach.
Er war von 1645 bis 1647 habsburgischer Hauptunterhändler für das katholische Lager in Münster und bemühte sich und legte Vertragsentwürfe vor, die aber von den katholischen Fürsten nicht mitgetragen wurde. 1645 warf er die Verhandlungen hin und kehrte nach Hause zurück.

 

Adam Adami
(* 1610 in Mülheim; † 19.Februar 1663 in Hildesheim)

Als Prior von St. Jakob, von Murrhardt und Weihbischof im Bistum Hildesheim hatte er den Ruf ein geschickter Diplomat zu sein. Er war daher von 1645-1648 der Gesandte des Fürstabts von Corvey und der schwäbischen Reichsprälaten. Zusammen mit Franz Wilhelm von Wartenberg gehörte er zur Gruppe der katholischen Maximalisten, die gegen Trauttmansdorf und den Kaiser agierte.
Er hatte wenig Erfolg, 17 schwäbische Klöster und fünf Stifte waren für die katholische Kirche verloren und wurden dem Herzog von Württemberg gegeben.

 

Wolfgang Conrad von Thumbshirn
(* 28. April 1604 in Ponitz; † 24. November 1667 in Altenburg)

Er war Mitunterzeichner des Westfälischen Friedens und gehörte 1648 zu den reichsständischen Gesanden, die mit den schwedischen Bevollmächtigten verhandelten. Unterschrieben hatte er in Münster sowohl den kaiserlich-schwedischen, als auch denn kaiserlich-französischen Friedensvertrag vom 24 Oktober 1648. Thumbshirn vertrat lutherische, protestantische Positionen. Sein Motto war: „Tue recht und scheue niemanden“.

 

Alvise Contarini
(* 23. April 1597; † 11. März 1651 in Venedig)

Contarini, ein venezianischer Adliger und Diplomat war seit 1632 Gesandter der Römischen Kurie. 1643 war er Mediator in Münster. Beliebt bei vielen Konferenzteilnehmern war er wichtigster Mittelsmann von Fabio Chigi, dem späteren Papst Alexander VII, der nicht direkt mit den protestantischen Vertretern verhandeln durfte.

 

Jakob Lampadius, geborener Jakob Lampe
(* 21. November 1593 in Heinsen; † 10. März 1649 in Osnabrück)

Ein deutscher Jurist und Staatsmann. Er wurde Wortführer der Protestanten in Osnabrück und vertrag sie sowohl gegenüber Johan Adler Salvius (Schweden), als auch gegen Trauttmannsdorff (Kaiser).

 

Alexander VII. (eigentlich Fabio Chigi) (Papst Alexander VII war er erst von 1655 bis 1667)
(* 13. Februar 1599 in Siena; † 22. Mai 1667 in Rom)

1644 bis 1649 war er Gesandter des Papstes Innozenz X in Münster. Allerdings scheiterte er als Mediator zwischen Habsburg-Spanien und Frankreich-Schweden, weil Papst Innozenz X jegliche Kompromisse zum Nachteil der katholischen Kirche ablehnte.
Er  protestierte am Ende gegen die unterzeichnete Ausführung des Friedensvertrags.

 

Isaak Volmar
(* 1582; † 1662)

Österreichischer Politiker und kaiserlicher Gesandter. Seit 1643 war Isaak Volmar als Diplomat im Auftrag des Kaisers an den Friedensverhandlungen in Münster beteiligt.

 

Doch wie bereits geschrieben waren die Verhandlungen so umfangreich, dass es schon aufgrund der zwei Verhandlungsorte Osnabrück und Münster sehr viele Verhandlungsführer, Unterhändler und Bedienstete brauchte. Daher waren die obigen Herren wohl nur die, die man im Nachhinein als die wesentlichen Personen ehren wollte. In Wirklichkeit saßen an den Verhandlungstischen eine Menge mehr Leute, wie das Bild unten zeigt.

Einzug in Münster zu den Friedensverhandlungen 1643, Stadtmuseum Münster Von Gerard ter Borch – Stadtmuseum Münster, Gemeinfrei

Die spanischen und niederländischen Gesandten beschwören auf diesem Bild am 15. Mai 1648 im Rathaussaal Münster den Frieden von Münster. Für die Verträge vom 24. Oktober 1648 hat eine solche feierliche Zeremonie nicht stattgefunden.

Die anderen Personen, die vielleicht genauso wichtig waren, möchte ich nicht alle unter den Tisch fallen lassen, daher hier noch einmal eine kommentarlose Auflistung der Teilnehmer, die ich im Internet finden konnnte.

 

Vertreter Frankreichs:

Ludwig XIV., König (Saint-Germain-en-Laye 05.09.1638 – Versailles 01.09.1715)
(reg. 14.05.1643 – 1651/61 – 01.09.1715)

Henri II. d’Orleans (1645-1648) in Münster  –  Claude de Mesmes (1644-1648) in Münster  –  Abel Servien (1644-46 und 1647-48) in Osnabrück und Münster

Henri II d’Orleans, auch Henri II. de Valois-Longueville genannt, zeigte recht deutlich, dass man alle Zeit der Welt hatte, auch wenn während der Friedensverhandlungen mehr Menschen starben, als in den Jahren davor. Er ließ nämlich seine Frau nachkommen und einen Garten rund um seine Unterkunft anlegen. Mit anderen Worten: Er hatte Zeit und konnte warten. Man hatte alles, was man wollte, Er schaffte 100 Karen Wein nach Münster und täglich wurden mehr als 400 Menschen versorgt. Natürlich war auch das Küchenpersonal sein eigenes. 50 berittene Edelleute brachte er genauso mit, wie 12 Reitpferde nur für sich. Mehr als 20 Pagen und weitere 24 Lakaien waren genauso dabei, wie 12 Schweizer mit Hellebarden zur Verteidigung. Goldenes Geschirr und Silberbesteck, na klar. Prunk war also gar kein Ausdruck, und alles, während viele Menschen an Hunger starben.

 

Vertreter Schwedens:

Christina, Königin (Stockholm 08.12.1626 – Rom 19.04.1689)
(reg. 17.11.1632 – 17.12.1644 – 16.06.1654)

Johan Oxenstierna (1643-1648) Münster und Osnabrück  –   Johan Adler Salvius Münster und Osnabrück (1643-1650)  –  Schering Rosenhane (1645-1647) Osnabrück  – Mattias Mylonius gt. Björnklau (1643-1650) in Münster und Osnabrück

Oxenstierna, brachte für seine Ausstattung Möbel, Tapisserien, Ledertapeten, Teppiche, Küchengeräte, Leinenzeug und ein Silberservice mit. Sein Zubettgehen und Aufstehen soll mit Pauken und Trompeten verkünden worden sein. Der französische Diplomat Abel Graf Servien nannte den Schweden schlicht ein „hochintoniertes, aufgeblasenes Subjectum“.

Der Verhandler Salvius soll sogar 60000,- Taler vom kaiserlichen Hauptgesandten bekommen haben, jedenfalls fragte der Gesandte dafür beim Kaiser an.

 

Vertreter der Generalstaaten Niederlande:

Friedrich Heinrich, Provinzialstatthalter von Holland und Seeland
(reg. 1625-14.03.1647)
Wilhelm II., Provinzialstatthalter von Holland und Seeland
(reg. 1647-06.11.1650)
Adriaan Pauw (1646-47 und 1648) MS und OS    –  Willem Ripperda (1646-1648) MS und OS  –  Barthold van Gent (1646-1648) MS und OS –  Johan van Mathenesse (1596-1653) Münster  –  Johan de Knuyt (1646-1647) MS und OS –  Godart van Reede (1646-1648) Münster-  Frans van Donia (1646-1648) MS und OS  –  Adriaan Clant van Stedum (1646-1648) MS und OS

Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster zu den Friedensverhandlungen
Gemälde von Gerard Ter Borch, um 1646 Stadtmuseum Münster (Gemeinfrei)

Für Eidgenossenschaft – Schweiz:

Johann Rudolf Wettstein, Bürgermeister von Basel (1646-1647) in Münster und Osnabrück

 

Vertreter Spaniens in Münster:

Philipp IV., König (Valladolid 08.08.1605 – Madrid 17.09.1665)
(reg. 31.03.1621 – 17.09.1665)

Gaspar de Bracamonte (1645-1648)  –  Diego de Saavedra Fajardo  – Antoine Brun (1643-1648)  – Joseph Bergaigne (1645-1647)

Gaspar de Bracamonte soll die niederländischen Gesandten bestochen haben.

 

Vertreter  Deutschland – Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation

Ferdinand III., Kaiser (Graz 13.07.1608 – Wien 02.04.1657)
(Kaiser, reg. 15.02.1637 – 02.04.1657)
(Erzhzg., reg. 15.02.1637 – 02.04.1657)

Kaiserlicher Hauptgesandter für beide Orte:
Graf Maximilian von Trauttmansdorff (1645-1647)

Von Trauttmansdorff, Vertrauter des Kaisers Ferdinand wurde erst 1645 Verhandler, was zeigte, dass bis dahin der Kaiser kein Interesse an einem verhandelten Frieden hatte. Doch in der Schlacht bei Jankow verlor das kaiserliche Heer gegen die Schweden, die bis Wien vorrückten. Weitere Niederlagen waren vorangegangen. Nun blieb ihm keine andere Möglichkeit als zu verhandeln. Trauttmansdorff hatte sogar die Vollmacht des Kaisers, das Elsass an die Franzosen abzutreten, um einen Erfolg zu beschleunigen. Sein Vertragsentwurf enthielt Kompromisse mit Schweden und Frankreich und Grundsätze des Religionsfriedens. Ein Friedensschluss wäre wohl schon viel früher möglich gewesen, wenn der Kaiser es nur gewollt hätte. In den Jahren vorher waren anscheinend nur Kleinigkeiten verhandelt worden.

Kaiserliche Gesandte für Münster:
Graf Johann Ludwig von Nassau Hadamar (1643-1648)  –  Isaak Volmar (1643-1649)

Kaiserliche Gesandte für Osnabrück:
Johann Maximilian von Lamberg (1644-1649)  –  Reichshofrat Johann Krane (1643-1648)

 

Vermittler in Münster:

Vatikan

Urban VIII. [Maffeo Barberini], Papst
(reg. 06.08.1623-29.07.1644)
Innozenz X. [Giambattista Pamfili], Papst
(reg. 15.09.1644-07.01.1655)

Kölner Nuntius Fabio Chigi (1645-1649) (späterer Papst Alexander VII.)

Republik Venedig

Francesco Erizzo, Doge
(reg. 10.04.1631 – 03.01.1646)
Francesco da Molin, Doge
(reg. 20.01.1646-27.02.1655

Alvise Contarini (1643-1649)

 

Gesandte der deutschen Kurfürsten und Reichsstädte:

Georg Achatz Heher (1645-1648) (Fürstentum Anhalt Bernburg und Herzogtum Sachsen Gotha) in OS und MS
Johann Georg von Merckelbach (Markgrafschaft Baden Durlach) in OS und MS
Georg Christoph von Haslang ab 1645 (Kurfürstentum Bayern) in Münster
Ferdinand Erst von Walnstein (1645-1647) (Königreich Böhmen) in OS und MS
Johann VIII von Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (1645-1648) (Kurfürstentum Brandenburg) in OS und MS
Matthäus Wiesenbeck d. J. (1645-1648) (Kurfürstentum Brandenburg) in Osnabrück
Johann Fromhold (1645-1648) (Markgrafschaft Brandenburg Ansbach) iin OS und MS
Heinrich Langenbeck (ab 1943) (Herzogtum Braunschweig-Lüneburg) in Osnabrück
Chrysostomus Cöler (ab 1646) (Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel) in Osnabrück
Jakob Lampadius (1644-1649) (Haus Braunschweig-Calenberg) in Osnabrück
Gerhard Coccejus (1645-1648) (Reichsstadt Bremen) in Osnabrück
Johann Balthasar Schneider (1645-46 und 1648-48) (Reichsstadt Colmar und Elsass) in MS und OS
Valentin Heider (1645-1649) (Reichsstadt Weißenburg u.a.) in Osnabrück
Johann Christoph Meurer (ab 1645) (Reichsstadt Hamburg) in Osnabrück
Johann Jakob Wolff von Todenwarth (1645-1649) (Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und Stadt Regensburg) in OS und MS
Reinhard Scheffer der Jüngste (ab 1644) (Landgrafschaft Hessen Kassel) in Osnabrück

David Gloxin (1644-1649) (Reichs-und Hansestadt Lübeck) in Osnabrück
Abraham Keyser (1644-1649) (Herzogtum Mecklenburg  Güstrow und Schwerin) in Osnabrück
Jobst Christoph  Kreß von Kressenstein (1646-1649) (Stadt Nürnberg) in OS und MS
August Carpzow (1645-1649) (Herzogtum Sachsen Altenburg) in Osnabrück

Wolfgang Conrad von Thumbshirn (1645-1649) (Herzogtum Sachsen Altenburg und Coburg) in Osnabrück
Johann Rudolf Wettstein (1646-1647) (Eidgenossenschaft Schweiz) in OS und MS
Hugo Friedrich von Eltz (1597-1658) (Kurfürstentum Trier) in Münster
Hugo Everhard Cratz von Scharfenstein (1645-1647) (Kurfürstentum Mainz) in OS und Münster
Nikolaus Georg Reigersberg (1645-1648) (Kurfürstentum Mainz) in Münster
Franz Wilhelm von Wartenberg (ab 1643)(Kurfürstentum Köln) in OS und MS
Markus Otto (1645-1648) (Reichsstadt Straßburg) in MS und OS
Johann Konrad Varnbüler (Herzogtum Württemberg) in Münster
Adam Adami (1645-1648) (Corvey)
Johann Ernst von Pistoris auf Seußlitz (1646-1647) (Kurfürstentum Sachsen) in OS und MS
Johann Leuber auf Helbra und Ichtershausen (1646-1649) (Kurfürstentum Sachsen) in OS und MS

Der Friedensvertrag von Osnabrück, Ausfertigung von 1649 für den Kurfürsten Maximilian I. von Bayern. Siegel der kaiserlichen und der schwedischen Gesandten sowie des Mainzer Gesandten. München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Kurbayern Urk. 1698 (Gemeinfrei)

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