Schultze mit tz

Brunnen in Osnabrück

Osnabrück Stadt mit vielen Brunnen

Ständebrunnen

Osnabrück hat so viele Brunnen, dass es fast schon schwer fällt, alle intakt zu halten. Es soll 19 Stück geben. Ein paar davon möchte ich hier zeigen und erklären.

Evangelischer Pfarrer

Als erstes einmal der

Ständebrunnen

an der Johanniskirche. Er wurde vom Aachener Künstler Bonifatius Stirnberg – ein Beuys-Schüler –  entworfen und am 19.8.1981 eingeweiht. Der Künstler wollte Kunst zum Anfassen machen, was ihm gelungen ist.

Der Brunnen kostete 51000 Euro, von denen 30000 Euro die Spende einer Versicherung waren. Aber auch die Osnabrücker Landschaft, die Pfarrgemeinde St. Johann, Industrie- und Handelskammer, Stadtsparkasse Osnabrück, Bürger und Kaufleute gehörten zu den Geldgebern.

Der Brunnen zeigt die Landstände des 17. Jahrhunderts, die da waren: Geistlichkeit, Ritterschaft und freies Bürgertum und erinnert an das 1200-jährige Bestehen Osnabrücks.

Ritter

Es werden gezeigt: Ein evangelischen Pastor, eine bürgerliche Familie, bestehend aus Mann, Tochter und Frau, einen katholischen Bischof auf seinem Bischofsstuhl und einen Angehörigen des Adels bzw. des Ritterstands. Kurz möchte ich auf die Stände einer Stadt eingehen: Die mittelalterliche Gesellschaft war in verschiedene Schichten gegliedert, die man Stände nannte und die durch viele Vorschriften und Gepflogenheiten streng voneinander abgegrenzt waren.

Katholischer Bischof

Jeder Stand hatte eine andere Lebensweise zu führen und sich auch so zu kleiden, wie es dem Stand entsprach.

Auf diesem Bild ist die Ständeordnung dargestellt. Über den Geistlichen steht „Du
bete demütig“, über dem Adel: „Du beschütze“ und über den Bauern: „Du arbeite“

Den ersten Stand (bete demütig) bildeten alle Geistlichen, also Priester, Mönche, Bischöfe usw. Der zweite Stand (beschütze) war der Adel. Der dritte Stand (arbeite) schließlich umfasste die freien Bürger und Bauern. Zu ihm gehörte die große Mehrheit der Bevölkerung. Das jeder einen festen Platz einnahm und aus seinem Stand auch kaum aufsteigen konnte, wurde als von Gott gegebene Ordnung verstanden. Schließlich wurde man in den Stand hineingeboren. Die Ständezugehörigkeit hing auch nicht vom Geld ab, denn ein Kaufmann konnte durchaus reicher sein als ein Adliger, gehörte aber nichtsdestotrotz dem dritten Stand an.

Bürgerliche Familie

Innerhalb der Städte gab es noch Unterschiede innerhlab der Ständeordnung. Man war halt als Ratsmitglied oder Doktor wichtiger als ein Richter, der wiederum war über den wohlhabenden Kaufleuten und den Handwerksmeistern. Ganz unten standen Tagelöhner, Knechte und Mägde. Sozial Geächtete und gesellschaftliche Randgruppen wie Arme und Menschen, die „unehrliche“ Berufe ausübten, standen außerhalb der gesellschaftlichen Ordnung.

Adel

Doch nun weiter zum Ständebrunnen.

Auf das Jubiläum der Stadt deutet auch die Inschrift hin, die da lautet:
„Zum 1200-jährigen Bestehen von Bistum und Stadt Osnabrück gestiftet 1980. Zur Erinnerung an die drei historischen Landstände Domkapital, Adel und Bürgertum.

Die Figuren und ihre Kleidung sind nach Vorlagen aus dem 17. Jahrhundert gestaltet“.

Das Tolle am Brunnen aber, die Figuren wollen bespielt werden, sind doch die Gliedmaßen beweglich. Und obwohl alles daran rumzerrt, ist der Brunnen heute wohl ein bisschen blankgeputzt, aber ansonsten in Ordnung.

Haarmannsbrunnen

Der Brunnen ist dem Bergmannsberuf gewidmet und wurde von August Haarmann (1840-1913) gestiftet, der Stahlwerksdirektor und Senator war.

Er wurde 1909 errichtet und am 1. Mai 1909 wurde dann der neu gestaltete Aufgang zum Herrenteichswall eingeweiht. Der Brunnen ist dem Bergmannsberuf gewidmet und wurde von August Haarmann (1840-1913) gestiftet, der Stahlwerksdirektor und Senator war. Häufig wird angeführt, dass er in Beziehung zu einem Bergwerksunglück am Piesberg im Jahre 1893 steht, dass ist aber wohl nicht der Fall. Er soll einfach einen kraftvollen Arbeiter darstellen, der mühsam eine Quelle gebohrt hat und sich seines Erfolges freut. Eine andere Deutung besagt, dass ein Bergmann versehentlich eine Wasserader getroffen hat, was im Gefahr für Leib und Leben bedeutete.

Bergmann, der Wasser findet

Die Wand ist aus karbonischem Sandstein dem „Piesberger Durilitstein“ nachgebildet. Der stammt aus dem Piesberg und wurde wahrscheinlich vom Georgs-Marien-Bergwerks-und Hüttenverein geliefert, der 1885 mit dem Stahlwerk Osnabrück fusionierte und dessen Direktor August Haarmann seit 1872 war. Er wollte auf jeden Fall durch diesen Abschluss des Herrenteichswall verhindern, dass noch mehr von der alten Stadtbefestigung abgetragen wird. Obwohl der Nationalsozialismus den Haarmannsbrunnen als bedeutende Sehenswürdigkeit ansah, wurde der Bergmann demontiert und zur Metallsammlung gegeben. Sie wurde dann durch Zufall nicht eingeschmolzen und 1949 in einer Metallschmelze bei Brilon gefunden und wieder installiert. Die Anlage selber ist in den Jahren sehr anfällig für Schäden gewesen und musste häufig restauriert, renoviert und repariert werden.

Das Denkmal ist das Werk von Adolf Graef (1862-1941)

Marktbrunnen

Marktbrunnen

Ein uralter Brunnen wurde erst im Jahr 1984 wiederentdeckt, als Kanalisationsarbeiten und die Neugestaltung des Marktplatzes anstanden. Archäologen u.a. Wolfgang Schlüter, die bei solchen Arbeiten an alter Struktur, immer hinzugezogen werden, entdeckten in Höhe des Marktcafes eine zugeschüttete Brunnenröhre. Auf einer Stadtansicht aus dem Jahre 1633 entdeckte man einen einfachen Brunnen mit einem Pranger mittendrin. Gespeist wurde er durch die sumpfiger Landschaft. Es wird angenommen, dass der Marktbrunnen im 13. Jahrhundert entstand, aber auch am Ende des 17. Jahrhundert wieder zugeschüttet wurde. Wahrscheinlich, als der Markt im 18. Jahrhundert gepflastert wurde, denn die alten Pflastersteine wurden direkt über dem abgerissenen Brunnen entdeckt.

Die Röhre selbst ist in der Wandung ca. 80cm dick und lag 2 Meter unter dem 1984 aktuellen Pflaster. Wie genau der Brunnen früher aussah ist schwer zu sagen, geben doch die wenigen bildlichen Überlieferungen kaum Auskunft darüber. Angenommen wird nur, dass mittig ein Pranger angebracht war, wo Verurteilte dem Spott ihrer Mitbürger ausgesetzt wurden.

Die heutige Anlage ist wie ein Achteck gestaltet und erinnert im Mittelpunkt an die Speichen eines Rades, was ja dann Bezug zum Stadtwappen hätte.

 

Bürgerbrunnen

 

Gleich zu Füßen des kaiserlichen Standbildes sind im inneren die Marien-, Katharinen-, und die Johanniskirche sowie der Dom abgebildet. Drumherum auf einem liegenden Osnabrücker Rad die Schutzmauern mit ihren Türmen.

Der Bürgerbrunnen, um ihn gut zu erklären, habe ich an anderer Stelle Platz geschaffen. Schauen Sie einmal hier.

Der Name zeigt, dass der Brunnen, den Hans Gerd Ruwe (1926-1994) geschaffen hat, von den Bürgern bezahlt wurde. Leider gab es viel Streit um den Standort. Der Künstler hat ihn aus 1200 Teilen gefertigt und erinnert damit an das 1200. Jubiläum der Stadt im Jahre 1980. 1985 wurde der Brunnen eingeweiht.

Kaiser Barbarossa mit Urkunde für die Verleihung der Stadtrechte. Der Kaisermantel soll die Stadt und die Bürger „umhüllen“. Das ist das Symbol, für den Schutz, den die kaiserliche Garantie früher für die Bürger bedeutete.

Ruwe wollte eigentlich einen Brunnen für den Marktplatz konstuieren, weil er meinte, ein Brunnen sei dort unerlässlich und wäre auch im Mittelalter immer da gewesen, weil er nicht nur Wasserlieferant war, sondern auch der Ort für einen Austausch zwischen den Bürgern. „Sein“ Brunnen sollte diie Erinnerung an die geschichtsträchtige Zeit wieder in Erinnerung bringen. Deswegen sollten auch Allerweltsszenen gezeigt werden. Doch es lief nicht alles so glatt, wie Ruwe gedacht hatte. 1982 sammelten die Bürgervereine Geld für den Brunnen. Sogar eine Brunnenlotterie wurde veranstaltet und verkaufte 240000 Lose. Der Stadtrat verspricht einen Brunnen zu bauen, wenn alles Geld von Spendern kommt und nicht aus dem Stadtsäckel.

Zur Zeit der Pest: Über allem steht der Tod, der in einer einzigen, langsamen Bewegung mit seiner Sense die Toten und ihre Seelen ins Reich der Unterwelt zieht. Das basiert auf einem deutschen Volkslied des 17. Jahrhunderts, das Schnitterlied genannt wird. „Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, hat Gewalt vom höchsten Gott, heut wetzt er das Messer, es schneidt schon viel besser. Bald wird er drein schneiden, wir müssens nur leiden. Hüte dich schöns Blümelein!“. Das Lied thematisiert den als Schnitter (Sensenmann) dargestellten Tod und die Vergänglichkeit der Menschen.

Dennoch scheiterte Anfang 1983 das erste Brunnenmodell für den Marktplatz. Kurz darauf ergaben Umfragen, dass die Mehrheit der Bürger auf dem Marktplatz einen Brunnen wollen. Wenn einem dann nichts mehr einfällt, macht man eine Ausschreibung. Und genauso kam es. Viele Künstler bemängelten im Vorfeld, dass es bei der Angelegenheit kein Chancengleichhalt gibt, weil kein Künstlervertreter im Preisgericht war. Tatsächlich konnte das Preisgericht im August 1983 keinen ersten Preis vergeben. Doch den zweiten Preis erhielt der aus Osnabrück stammende Künstler Hans-Gerd Ruwe, der dann einen Gestaltungsauftrag bekam.

Durch Einsetzung eines Gogerichts erhält Osnabrück später eine eigene Gerichtsbarkeitt. Das Symbol ist der Löwe, warum hatte ich schon bei der Erklärung zum Denkmal „Löwenpudel“ erläutert

Eigentlich hätte es jetzt wieder Verzögerungen gegeben, weil die Altstadt auch eine neues Kanalsystem bekommen musste, aber man war ja sowieso bereits im Jahr 1985. Außerdem fanden parrallel Ausgrabungen von Archäologen auf dem Marktplatz statt. Denn man hatte Reste eines alten Marktbrunnen  gefunden, den man wieder sichtbar machen wollte, indem man dort, wo einst der alte Ratsbrunnen war, diesen wieder etwas hochzog und dann mit einem Brunnendeckel  samt Osnabrücker Wappen verschloss. Gutachter empfahlen sogar, den Marktplatz ansonsten brunnenfrei zu lassen.

Nun musste man erst einmal einen neuen Namen finden, denn Marktbrunnen ging nicht mehr, ihn einfach nach dem Künstler zu benennen ging aber auch nicht, weil für so eine simple Lösung viel zu viel Osnabrücker Geschichte in die Symbolik des Brunnens eingeflossen war. Also ging man den einzig möglichen Weg: Die Bürger haben ihn bezahlt, haben für ihn gekämpft, also sollte er auch Bürgerbrunnen heißen.

Der Brunnen wurde daher auf dem „Platz des Westfälischen Friedens“ aufgebaut. Achten Sie einmal auf den Löwen, der weiß genau, dass er eigentlich für den Marktplatz gemacht wurde, in die Richtung guckt er auch ganz sehnsüchtig. Es kann zwar argumentiert werden, dass der Platz ideal ist, weil schließlich dort früher einmal das Rathaus stand. Allerdings muss ich selber sagen, dass ich den Brunnen jahrzehntelang nicht richtig wahrgenommen habe und erst mit dieser Zusammenfassung gemerkt habe, was für ein Kleinod Osnabrück da hat. So abschiebend hätte man mit dem Bürgerwillen nicht umgehen können.

Aber es lässt sich wohl nicht mehr ändern. Der Brunnen ist auf jeden Fall sehr interessant gemacht, indem er die geschichtlichen Ereignisse der Stadt teilweise äußerst plastisch darstellt. Aber auch mit der Aufstellung im Jahre 1986 ging die Geschichte noch ein wenig weiter, denn zu so einem Brunnen gehöhrt auch noch eine Inschrift. Darüber wurde dann noch bis 1988 gestritten. Als Ergebnis der Verhandlung brachte man dann eine Erklärung auf einer Bronzetafel an, die den Künstler nannte, sowie die Bürger als Finanzier und ein wenig erklärte, was man sieht. Diese Tafel wurde später aufgrund von Vandalismus wieder abmontiert. Auf die Tatsache, dass es danach auch noch Honorarnachforderungen des Künstlers und daraufhin einen langwierigen Streit gab, gehe ich hier lieber nicht weiter ein. Sie wissen ja: „Murphys Gesetz“, es geht schief, was schief gehen kann.

Sie merken ja schon an dem bisher sehr ausführlichem Bericht, dass in dem Brunnen

Im Hintergrund die Bürgerhäuser. Vorn die Enthauptung des Schneiders Leneturn

besonders viele Symbole verarbeitet sind. Die Bildunterschriften geben zwar schon einiges wieder. Ich möchte aber hier auch noch ein wenig mehr dazu schreiben:

Das Wasser, das den Lauf der Geschichte und die fließende Zeit darstellt, wird von drei verschieden großen Schalen aufgefangen. Die Große Schale soll dabei die Vergangenheit darstellen, die mittlere die Gegenwart und die kleinste bedeutet die Zukunft Osnabrück. Ich hoffe die Größe, das ist kein schlechtes Omen.

Ein Ehepaar steigt gerade aus der vornehmen Postkutsche aus und flaniert über den Markt. Das war der damalige Tourismus. Der Müller beläd einen Ochsen und daneben sehen Sie die Hase, die für Osnabrück so wichtig war. Im Hintergrund die geballte Menge symbolisiert wohl den Schnatgang, den ich auf einer anderen Seite später noch erläutere.

Welche Mühle das ist entzieht sich meiner Kenntnis

Tuchhändler preisen Waren an, Vieh wird verkauft und eine Frau holt Wasser vom Brunnen. Eine Kindergruppe ist zu sehen, die Ringelreihen spielt.

 

Im unteren Teil des Sockels hat Ruwe die Auseinandersetzung Karls des Großen mit Sachsen verewigt.

Oben auf dem Hauptbecken sieht man Kaiser Friedrich I Barbarossa, der den Osnabrückern die Stadtrechte verlieh. Erst dadurch war es möglich, um Osnabrück herum einen Schutzwal zu ziehen. Man konnte sich also ab dem Zeitpunkt selber schützen und war nicht auf fremde Hilfe von außerhalb angewiesen.

Seit dem Zeitpunkt der „Stadtwerdung“ wurde auch eine Stadtchronik erstellt.

Vor den Häusern tummelt sich das Leben auf dem Markt. Doch es ist nicht alles toll. Mit der Pest kam Krankheit, Elend und Tod. Viele hundert unschuldige Menschen verloren ihr Leben. Genauso wie auch etliche Frauen nach einer Wasserprobe, die sie nur verlieren konnten, ihr Leben ließen, weil man sie als Hexe bezeichnete.

 

 

 

Steckenpferdbrunnen

An der Katharinenkirche fällt zuerst einmal der Steckenpferdreiterbrunnen hinter der Kirche auf. Er wurde Ende der 1970er-Jahre vom Osnabrücker Bildhauer Hans Gerd Ruwe (1926-1995) geschaffen und erinnert an das Steckenpferdreiten der Drittklässler, dass regelmäßig am Rathaus stattfindet und an den Westfälischen Frieden von 1648 erinnert.

Er stand eigentlich vor der Stadthalle, musste da aber wegen des Umbaus Anfang 2013 weichen. Allerdings wollte die damalige Geschäftsführerin ihn auch gar nicht zurück haben, sie war der Meinung „die schnörkelige Bronzeskulptur beißt sich mit der schicken Glasfassaden-Optik der renovierten Veranstaltungshalle“. Na ja, was nun schöner ist, darüber ließe sich sicherlich streiten.

Man hat den Umzug dann auch gleich zum Grund genommen, um den Brunnen zu restaurieren. Das übernahmen Azubis der Fa. KME. Die Kosten  von 32000 Euro kamen zur Hälfte von der Stadt, während sich die andere Hälfte die Stiftung „Osnabrücker Club“ und die heimische Wirtschaft teilten.

Die Aufstellung hinter der Kirche brachte auch sofort Probleme mit sich, musste der massive Brunnen doch mit Muskelkraft dort hingestellt werden, weil man an der runden Bronzeschale keine Möglichkeit fand, ein Seil vernünftig zu befestigen. Also acht starke Männer und dann mit aller Kraft vorsichtig runterlassen. Um den Brunnen hat man dann Bänke gestellt, nicht zuletzt, damit der Brunnen nicht beschädigt werden kann, wenn die LKWs für den wöchentlichen Markt dort fahren.

Der Waschfrau-Brunnen

An die Wäscherinnen erinnert heute noch der vom Osnabrücker Künstler Hans-Gerd Ruwe (1926– 1995) geschaffene Brunnen aus Bronze aus dem Jahre 1983. Er steht dort, wo an der nahen Hase die Wäscherinnen ihrem Geschäft nachgingen. Neben und nach den armen Leuten ließen sich Wäscherinnen, Gerber und andere Handwerker dort nieder. Heute ist noch die Geschichte vom klugen Pferd „Ella“ bekannt, das nicht eher einen Schritt machte, bevor es am Küchenfenster des Hauses Vitihof 12 einen Kanten Brot bekam.

Wenn man den Pumpenschwengel betätigt, wird mitten auf dem Platz gewaschen. Allerdings die Söhne der „starken“ Wäscherin, die sich mit Händen und Füßen gegen das Wasser wehren. Dem Ersten nützt es nichts, die Mutter hält ihn mitten unter den Schwall, während der andere wohl zu fliehen versuchte, aber nun zwischen stämmigen Beinen eingeklemmt ist und, so ist zu vermuten, als Nächster drankommt. Von 2012 bis 2014 war der Brunnen defekt. Dank der Firma Osna-Pumpen wurde die Anlage aber wieder instand gesetzt. Es soll sich beim Brunnen sogar um Trinkwasser handeln, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Die Pumpe soll aber jeden Tag um 10 Uhr automatisch anspringen und sich reinigen. Dann kann man bis 18 Uhr daraus trinken, ehe sich die Anlage automatisch abstellt.

… wird fortgesetzt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.